Das Flyke von Fresh Breeze richtig transportieren.

Ich hatte dieses Jahr einen Schaden am Flyke der nicht durch das Fliegen, Starten oder Landen kam sondern durch den Transport.

Ich fahre seit eh und je schon mit dem Flyke auf dem Anhänger zum Flugplatz, hier bei handelt sich es aber um einen sehr kurzen Weg und ich hatte in über 10 Jahre keinen Schaden.

Da wir uns nun eine Mobil gekauft haben transportiere ich das Flyke wenn wir in den Urlaub fahren nicht mehr wie mit dem Wohnwagen auf dem Fahrradträger sondern auch auf einem neuen großen Anhänger.

Ich habe das Flyke dort nur drauf gerollt und fest gezurrt, ansonsten wurde nichts gemacht.

Durch die extra montierte Rückfahrkamera am Mobil die ich als Rückspiegel nutze kann ich die Ladung immer schön kontrollieren und ich fand es schon erstaunlich wie das Flyke da hinten sich den anstehenden Kräfte erwehrte, habe aber keinen Gedanken daran verschwendet das irgendetwas passieren könnte, ist ja schließlich alles gut verzurrt und das Gerät selber klasse gefedert ( ja ja ).

Ich denke das durch die Plane und dem anstehenden Fahrtwind am Käfig ein enormer Druck auf das ganze Gerät ausgeübt wird und dann noch die Unebenheiten auf der Straße geben den Rest dazu.

Nach 3 Wochen Dänemark war alles noch Ok (glaube ich denn geschaut hatte ich ehrlich gesagt nach nichts), als es dann im Oktober noch 14 Tage nach Italien ging dachte ich in der Kamera zuerkennen könne das das Flyke eine andere Form unter der Plane hat und nach einem Stopp zeigte sich das der Sitz vom Flyke durch gebrochen war.

Das Flyke ist praktisch in der Mitte durchgebrochen und hält nur noch an den Gummi Puffern.

Das ist ein großer Schaden und erfordert den kompletten Sitz neu, diesen Schaden kann man locker vermeiden indem man das Flyke eben anders verläd, bzw. unterbaut das die auftretenden Kräfte somit abgefangen werden.

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Nun gehe ich her und unterstütze das Flyke am Mittel-Rahmen mit einem Holz sowie fange den Motor an den Standfüssen vom Motor auch nochmals extra ab mit einem Holzklotz, so dürften die Auftretenden Kräfte keinen Schaden mehr anrichten können.

Sobald ich das Flyke auf dem großen Hänger so verzurrt habe stelle ich die Bilder ein.

Hier ein Bild vom kleinen Anhänger mit dem unterstützten Käfig, hier ist es nicht so wild da ich damit nur sehr wenig fahre und keine besonders hohe Geschwindigkeit und vor allem ohne Abdeckung des Motors, da kann der Wind durch pfeifen.

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So nun habe ich auch noch schnell das Fyke auf dem großen Anhänger gesichert,  so unterbaut wibt das Flyke nicht mehr und hat eine bomben Stand.

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Der Holzbock ist mit dem Anhänger verschraubt und wird nicht durch den Gurt gehalten, sondern der Gurt sichert das Flyke nochmals.

Fresh Breeze Flyke, Reparatur, MonsterLC, Advance Epsilon 6

„Flyke“ Reparatur

„Wo gehobelt wird fallen Späne“

Nun, ich fliege das Flyke schon Jahrelang, wer mich kennt weiß auch das ich kein Leichtgewicht bin und das Flyke macht ja eher ein filigranen Eindruck.

Ich möchte behaupten das ich mit dem Flyke schon alles angestellt habe was man so mit machen kann, bzw. falsch machen kann.

Es gibt Tage da läuft es eben nicht so wie man will, und manchmal will man durchsetzten was man will ob‘s geht oder nicht.

Im großen und ganzen habe ich so noch keinen Schaden an meinem Flyke verzeichnen können der nur gerade so entstanden wäre, anderseits hat es mich auch schon so reingenudelt das ich im ersten Moment gedacht hatte da ist alles he, ja es sind bald schon abstürze gewesen, jedoch hat sich meine Vermutung nur selten bewahrheitet. Ja es kann schon einiges ab das Flyke.

Ein mal hatte ich das Pech das , das kommt seltenst vor das der Motor mir ausfiel, weil was abfiel und, jetzt kommt es, ich praktisch vom Himmel fiel J….ne Quatsch, ich musste auf den von mir vorgesehenen Notlandeplatz kommen was sich durch die  geringe Flughöhe jedoch sehr schwierig erwies zumal es sich nur um eine kleine Waldlichtung handelte und die bei den starken Windverhältnissen gewisse Schwierigkeiten erahnen ließ, Turbulenzen, Rotoren…eben alles. Nun es kam wie es kommen musste, ich schlug sehr hart ein, das Flyke kompensiert diese Kräfte gut aber es ist eben, die Gabel, Vorbau,  sind kaputt, das ist jetzt der Standard wenn man aus 5 Meterhöhe fast gerade herunterfällt, manche schaffen es auch die Hinterräder zu zerstören, das ist bei mir noch nie der Fall gewesen, also nicht so tragisch sondern eher erwünscht,ärgerlich alle mal, aber  man kann  ja glücklich sein wenn einem selbst nichts dabei passiert und das geht fast nur so ab wenn das Gerät die Kräfte auffängt.

Das ist ein sogenannter Flugunfall.

Wenn es jetzt nicht ganz so heftig ausfällt sind leichtre Verbiegungen auch schon mal drin, diese habe ich aber immer an Ort und Stelle korrigieren können und der Flugtag oder die weiter Reise war gesichert.

Nun hatte ich kürzlich einen Absaufer genau bei der Landung, das kommt öfters vor bei mir da ich auch die Thermisch aktive Zeit  fliege und solche Absacker nicht selten sind, gehen aber im Regelfall glimpflich aus. Nun hat es mir diesmal dabei die Gabel leicht und den Vorbau einwenig verbogen ( bei fast 1000 Stunden ist das übrigens mein 2. Vorbau wobei man sagen muss das der erste noch keine Verstärkung hatte und die neuen einiges mehr ab können.)

Jetzt möchte ich hier mal versuchen 2-3 Bilder anzuhängen die simulieren wie man gewissen Verbiegungen entgegenwirken kann, die Bilder sind nur gestellt, die Reparatur erfolgte schon vor längerer Zeit. Sollte ich wieder einen Schaden haben werde ich Vorher-Nachher Bilder einstellen, also immer mal wieder reinschauen, aber das kann gehen :), denn Schäden sind eher die Ausnahme bei mir.

Ich nehme für die Gabel ein Brecheisen

das ich durch die Speichen schiebe und

und dann mit einem Rohr verlängere,

so habe ich einen guten Hebel und kann dosiert arbeiten. Bei gröberen Schäden sollte man die Biegestelle erhitzen,

das geht schon mit einer normalen Lötlampe recht gut, denn das Gabelmaterial ist recht dünn. Sollte die Strebe an der Gabel mal abreißen so kann man das mit einem normalen Schutzgas Gerät wieder anschweißen.

Wenn der Vorbau gerade nach hinten gestaucht ist, schleift das Vorderrad in der Biegung und hat auch keinen Federweg mehr,wenn das nicht soviel ist,  kann man diesen Retten in dem man große Unterlagscheiben zwischen Gummi und Gabel einfügt,

dazu sollte man dann aber auch vorher noch eine passende lange Schraube haben, lieber eine längere besorgen, die kann man dann absägen.

Nun ist es so das wenn man solch einen Schaden hat, der einem im ersten Moment  keine Hoffnung mehr gibt und man sich selbst ab liebsten vergraben will so ist es doch meistens so das man alles wieder hinbekommt, und das wichtigste ist dabei das dies geht hohne das das Material jetzt irgendwie schon geschädigt ist oder dadurch extrem vorgeschwächt ist. Sicher sollte man das kritisch betrachten und auch selbst ein Auge für Kaputt oder Verbogen haben.  Da die jetz tmal beschriebenen Teile wie Vorbau,Gabel  auch keine direkte Auswirkung auf die Flugsicherheit haben kann man sich da schon mal dran versuchen. Bei Rissen oder so sollte sich das ein Fachman anschauen, wenn man sich das selbst nicht zutraut.

Es kommt auch vor das sich die Hinterräder im Laufe der Zeit schräg stellen, das sieht aus wie ein überladener Fiat 500 :), auch hier ist es kein Problem diese wieder in die alte Lage zu bringen, hier baut man das komplette Rad mit Achse aus, unterbaut das Flyke mit einem Holz und steckt eine ander Achse,Rohr mit dem passendem Durchmesser durch und geht mit einer Verlängerung drüber und zieht sich das alles so hin wie man es will.

Nicht selten, so bei mir, halten solche Reperaturen Jahre lang bis es eben wieder mal klemmt.

Ich hoffe egal was Euch passiert, denn passieren kann immer was und wird es auch, bleibt dabei gesund, den Rest kann man biegen oder ersetzen.

Tip: …..es werden, da es ja auch  den Bullix bei Fresh Breeze gibt und sich einige das Flyke zum Bullix umbauen immer öfters mal komplette Vorbauten und Räder in eBay oder so angeboten, Verhandelt, so habt ihr günstigen Ersatz auf Lager und habt Zeit das kaputte in aller Ruhe wieder zu richten. Ich habe fast ein 2. Flyke so erstanden für insgesamt 800,00€ ,  habe noch nicht viel davon gebraucht, aber es gibt einem eine gewisse Sicherheit und sollte man am Vormittag einbomben so kann man am Nachmittags schon wieder Fliegen gehen…:)

Hier noch ein Bild von meinem Freund Sandro, der tut ein Edelstahl Teil (Teil eines Rohres) zwischen den Gummi und Rahmen legen, denke das ist eine gute Idee.

Danke Sandro für deinen nützlichen Vorschlag.


Gruß Lucian