Geländezulassung

Geländezulassung

Bei der Geländezulassung nach §25 sollte man in etwa so vorgehen, man sucht sich ein passendes Gelände aus am besten aus der Luft, so kann man erkennen ob oder was alles drum rum ist. Je mehr Hecken, Gestrüpp, See, Teich usw. machen das Gelände eher untauglich da hier vom Natürschutz/Vogelschutz/Wasserwirtschaftsamt usw. Einwände zu erwarten sind, besser ist es sich ein Grund auszusuchen, woviel Landwirtschaft/Industriegebiet usw. ist, dort stellen sich sicher keine grösseren Probleme entgegen.
Wenn dieses gefunden wurde muss man den Bauern ausfindig machen und ihn um seine Genehmigung fragen, hier kann man gleich mal nach bestehenden Auflagen von Naturschutz ec. anfragen denn der Bauer weis da eigentlich Bescheid drüber, sollte er einverstanden sein lässt man sich das schriftlich geben, am besten ist es hier sich eine Genehmigung selber zuerstellen und sich die dann quittieren lassen, so hat der Bauer keine Arbeit extra.
So da wäre der 1. Punkt schon abgehakt, nun tut man dieses Schriftstück mit einem formlosen Antrag, das heist man schreibt der zuständigen Gemeinde/Stadt was man vor hat und bittet diese um ihr Einverständnis, kleine Einschränkungen, Hinweis auf ev. Betriebszeiten, das treiben im Einklang der Natur …. usw. hier muss jeder selber wissen was er reinschreibt, der Stadt schicken. Jetzt heist es warten auf Antwort, man kann eigentlich nichts machen bzw. falsch machen, da man keinen Einfluss hat.
OK, ich gehe von aus das das auch geklappt hat und der 2. Schritt wäre auch schon abgehakt, diese Genehmigung und die andere vom Landwirt schickt man nun auch wieder mit einem formlosen Antrag, Kartenmaterial wie Wanderkarte, ICAO-Karte, Flur-Karte, Bilder aus allen Himmelsrichtungen,ev.Luftbild, an das Regierungs Präsidium. Auch hier heist es warten bis sich was rührt, in meinem Fall hat sich das Landratsamt 2 mal gemeldet und wollten unter anderem wissen wie es mit dem Betanken aus sieht und ob die Wiese auch in nicht gemähtem Zustand benutz wird oder ob nur bei gemähter bzw. begehbarer Wiese die Nutzung statt findet. Die geplante Wiese wird nur im begehbaren Zustand genutzt und Betankungen finden selbstverständlich keine statt, lautete da meine Antwort und die erforderliche Genehmigung ging bei mir nach ca. 1 Woche ein. Dieser Vorgang der Gelände Zulassung nach §25 ging genau 3 Monate und hat eine Gebühr von 75 € gekostet.
Die von mir aufgestellten Auflagen wurden in die Genehmigung nicht mit aufgenommen, werden aber von mir und ev. Gastpiloten eingehalten da ich sie für Sinnvoll erachte.
Die Behörde hat nur eine Einschränkung gemacht , die lautet das man die beiden angrenzenden Höfe meiden soll.
Ok, das ging in meinem Fall ruck zuck und einfach, ist bestimmt kein Muster Beispiel, aber zeigt das es auch so gehen kann.
Danke an die Sachkundigen und Kompetenten Sachbearbeiter der Stadt Balingen, Landratsamt Balingen und Regierungs Präsidium Tübingen.
PS: Mein persönlicher Tip zieht eine Geländezulassung alleine durch, mit dem Eintrag so und soviel Gastpiloten, dann seit Ihr verantwortlich und habt das sagen, es macht auch nicht mehr oder weniger Arbeit, da das schriftliche eh blos einer machen kann und so eine Zulassung hauptsächlich aus Papierkram besteht. Wenn ihr aber eine Gruppe seit so solltet Ihr der Zulassung einen Titel geben, z.B. Interessengemeinschaft  “ Name“  besteht aus Piloten „Name“ ….  und dann eine Kontaktadresse über die das Schriftliche geht. In einer Gruppe besteht dann eine GbR (Gemeinschaft bürgerlichen Rechts) in der jeder gleich berechtigt ist.
Da solch eine Genhmigung nicht übertragbar ist erscheint das sinnvoll, lass mal was passieren.
Der Platz hat 2008 eine weitere Genehmigung für 5 Jahre erhalten.
Der Platz hat 2013 eine weitere Genhmigung für 5 Jahre erhalten.
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