Advance /Epsilon 6 28 / Fresh Breeze Flyke.



Epsilon 6 28
von Advance  http://www.advance.ch

am Flyke mit Monster
LC von Fresh Breeze  http://www.fresh-breeze.de

Was brauche ich:

1. Einen sicheren Schirm.

2. Ein guten Starter.

3. Schirmbeherrschung in jedem Zustand, ob geschlossene oder
offenen Trimmer alles andere  hat keinen
Sinn.

4. Geschwindigkeit ü.50 Km/h sollte es sein.

5. Da ich keinen Bergschirm mehr habe und auch keinen mehr
extra kaufen will kam jetzt noch der Anspruch dazu eines Kombischirms.

12.10.2009 habe heute diesen Link gefunden.  http://video.guido-reusch.de/flvplayer/Advance/epsilon6-28/flashvideo-player1.html

09.10.2009 Am Schluß dieses Bericht’s kommen noch ein paar Eindrücke aus dem Gebirge mit dem Epsilon 6/28

11.10.2009 Der Epsilon 6 28 verhält sich beim Motorlosen fliegen sowohl auch im Motorbetrieb völlig unspektakulär, wobei ich das Gefühl hatte das beim Gleitschirmfliegen die Kappe bei wiedrigen Verhältnissen aktiver geflogen werden muss als im Motorbetrieb was Zweifels ohne an der Mehrbelastung liegt.

Da ich den Epsilon 6 28 nun schon ü.100 Std am Motor und bei allen Wettern geflogen bin kann ich nur bestätigen das ich noch keinen aussergewöhnichen Flugzustand hatte, sprich Klapper,Stall usw.. Ich bin mir sicher das wenn eine Kappenstörung mal vorliegen würde das recht gut beherrschbar ist und dynamischer als beim reinen Gleiten von statten geht aber durch das Mehrgewicht wiederum auch die Öffnung „schneller“ von statten geht da andere Drücke anliegen, der Höhenverlust ist im vergleich wesentlich höher.

Auch hier möchte ich noch anschließend sagen das ich nicht weiss ob der Epsilon 6 28 nun der Gleitschirm – Motorschirm-Kombischirm schlecht hin ist, aber ich für mich habe das gefunden was ich brauche, hätte ich keinen Bergschirm benötigt wäre meine Wahl wahrscheinlich wieder auf den SILEX L gefallen der für mich heute noch mit das beste ist obwohl er ja schon die „H“ Kennung hatAnimoticon

Schon in Ballenstedt hatte ich die Möglichkeit den Epsilon 6 von Advance http://www.advance.ch/EPSILON.654.0.html?&no_cache=1&L=0
, den der Ricola da in verschiedenen Größen verteilte um Ihn zu fliegen und
ich war von den Flugeigenschaften dort schon, in der kurzen Zeit wo ich ihn
flog, begeistert. Das Steigen und Gleiten war enorm bei wenig Gaseinsatz,
leider war das Wetter in Ballenstedt jetzt nicht unbedingt das Wetter zum
Testen sondern eher zum Rumalbern, jedoch bekundete ich beim Ricola starkes
Interesse, ich meinte er solle sich doch mal stark für mich machen und mir den
Schirm auch nach Ballenstedt mal zur Verfügung zustellen, da ein starkes
Interesse meiner Seits bestehe. Genau zum Urlaubsanfang kam der Schirm und ich
nutzte Ihn zur meiner Deutschland Tour  und konnte so wirklich
den Schirm unter allen Bedingungen fliegen die es gibt und der Schirm hat mich
durch und durch überzeugt sodass dies der Schirm werden wird der mich die
nächsten Jahre über begleiten darf, das warten hat sich gelohnt und meine
Meinung hat sich stark geändert in Punkto Kombi Schirm. In den Bergen habe ich
ihn noch nicht geflogen aber ich bin mir sicher das er hier bei weitem meine
Bedürfnisse übertreffen wird.

Das „Bla Bla“ von Verarbeitung usw. kann man sich sparen, es
ist so das hier alles stimmt, Top Gerät, beste Qualität.

Ich habe den 28ger gewählt da er im Gleitschirmflug mein
Gewichtsbereich abdeckt und die Zulassung sich ja beim Motorschirm fliegen
nicht verändert, hier geht er bis 145 Kg. Die Zulassung bis 145 Kg sind für
mich OK und ich fliege hart an der Gewichtsgrenze mit dem Flyke ev. etwas
drüber (je nach dem wie lange man schon fliegt, Benzin J) .

Der Gurt ist recht übersichtlich, die paar Leinen schnell
sortiert, der geteilte A-Gurt wird am Boden durch Magnete automatisch zusammen
gehalten, aber auch die Firma Advance bringt es nicht fertig eine Befestigung
des Steuerleinengriffs so zu gestalten das er da bleibt wo er hingehört, die
Magneten sind einfach Spielerei, hatte mal einen Schirm da waren satte
Druckknöpfe dran, aber das ist keine große Sache da es ja nur 2 Stück sind und
keine 4 wie bei den „Reflexern“.

Bei windigen Verhältnissen reicht es die inneren A–Gurte zum
aufziehen zu nehmen da geht der Schirm nicht schnell aber zügig und unspektakulär,
ohne großem Gegendruck nach oben, bei Windstille solle man beide zur Hand
nehmen bzw. in die Aufziehhilfe am Flyke einhängen und hier geht es dann auch
recht ordentlich hoch, mir kommt es vor das der Schirm dem letzten Meter die
Puste aus geht hat sich aber eigentlich bei keinem Start so gezeigt bloss will
er ganz oben ab und zu noch irgendwie geführt werden, beim Fußstart wird das
kein Thema sein, ev. muss ich auch die Aufziehhilfe etwas kürzen, überschießen gibt’s nicht bzw. gab’s bei mir nicht.

Das Landen stellt auch kein Problem dar, hier kann man Ihm
schön Fahrt lassen und Ihn sauber ausstallen.

Der Epsilon 6 geht bei null Wind sowie stark Wind gut zu
starten. Erst heute wieder, nasser Schirm, null Wind, sehr gutes hoch kommen,
das macht Spass wenn man nicht die Angst im Kopf haben muss „oh man wie wird
der Start heute bei null Wind“
.

Steht der Schirm oben geht er auch  bereitwillig seinen Weg bei dem man Ihn kaum
führen muss, Fahrt lassen, Fahrt aufnehmen, leicht anbremsen und abheben, hier
kommen seine tragenden Fähigkeiten gleich zur Erscheinung, solches Steigen
hatte ich bei keinem der von mir gestesteten Schirmen vorher gehabt ( Syntesis,
Revo obwohl hier das Gewichts Limit stellenweise noch nicht erreicht war).Das
ermöglicht einem mit weniger Drehzahl zu steigen und abzufliegen (weniger
Lärmbelästigung) oder mit Vollgas sehr schnell sehr hoch zusteigen.

Hatte ich bei den Vorgängern Testschirmen (Syntesis, Revo)
immer das Problem der hohen Leistungsanforderung an den Motor mit dem verbundenem
Mehrverbrauch/Verschleiß habe ich hier beim Epsilon 6 gut und gerne 700 UpM weniger,
bei geöffneten Trimmern kann ich den Nullschieber bei 4800-5000 UpM fliegen und
die Geschwindigkeit beträgt bei mir ca. 52-54 Km/h, das bedeutet für mich einen
Spritverbrauch von unter 5 Liter mit dem Monster LC von Fresh Breeze bei Feststellgas, mit dem geregeltem Handgas kann ich die 4 Liter auch erreichen.

Ob man den Schirm jetzt bei geöffneten Trimmer noch
beschleunigen darf oder nicht soll hier nicht das Thema sein, aber um es vorweg
zunehmen es geht, Trimmer auf und Beschleuniger kann ganz durch Beschleunigt
werden und der Schirm erreicht dann schon an die 58 Km/h und die Kappe machte
auf mich einen sehr stabilen Eindruck selbst bei diesem stellenweise sehr
böigem Wetter wo ich ihn geflogen bin. Das Beschleunigen zum geöffneten Trimmen
kann bestimmt nach eigenem ermessen durchgeführt werden, was ich dazu
eigentlich sagen will ist das es verwunderlich ist wie wenig mehr Leistung der
Schirm dann benötigt um den Nullschieber zu halten, die Drehzahl lag dann bei
ca. 5100 UpM.

Was mir auch aufgefallen ist sind die gleich bleibenden
Steuerdrücke, egal ob Trimmer zu oder auf, sowie offene Trimmer und durch Beschleunigt,
die Drücke sind „fast“ identisch,  im nur beschleunigten Zustand sind die Steuerdrücke, leichter / weicher, recht angenehm.

Wie gesagt das extra Beschleunigen soll hier
jedoch nicht Thema sein und nur für die ein Hinweis sein die es mal probieren
wollen, es geht.

Der Epsilon 6 zeigt bei meinen Streckenflügen keinerlei
Tendenz zum Aufschaukeln bzw. Rollen so wie es bei den Testvorgängern
(Syntesis, Revo) war. Das Kurs fliegen ist hier eine wahre Freude.

Bei geöffnetem Trimmer reicht es aus wenn man den einen
Trimmer einseitig nur ganz gering (1mm), wenn überhaupt, schließen muss um das
Drehmoment auszugleichen, das bedeutet keinen großen Widerstand, keinen
Leistungsverlust, mir reicht es eigentlich aus das ich mich nur ein wenig nach
links ins Flyke setzte um gerade aus zu kommen. Da bei mir am Flyke die Rettung
links angebracht ist, ist es eher so das der Schirm nach links will wenn der
Motor beim Abgleite zur Landung aus ist.

Der Epsilon 6 macht in der Thermik richtig Spaß, er nimmt
sie gut an und wenn sie noch so schwach ist, wenn man auf Strecke ist geht er
auch ordentlich durch ohne großes Aufschaukeln und wenn, dann stabilisiert er
sich recht flott auch wieder selbst ohne großes dazu tun. Solch eine gutmütige
Leistungsstarke Kappe habe ich mir schon lange gewünscht. Mit einem aktiven
Flugstiel kann man die Leistung des Schirms erst so richtig ausnutzen.

Ich hatte vom ersten Flug an das Gefühl als wäre ich noch
keinen anderen Schirm geflogen, der Epsilon 6 vermittelt einem das Gefühl als
bräuchte er eigentlich gar keinen Piloten, er macht mir richtig Laune.

Da ich kein großer Kasper in der Luft bin und sich meine
Flugkünste in Richtung spektakulären Flugfiguren bei Spirälchen und Wingoverle einpendelt
( viel mehr sollte ich mit dem Flyke ev. auch nicht machen) kann ich dazu nur
sagen das ich selber noch nie solche Sinkwerte in der Spirale erreichte, bei
relativ geringer Körperlicher Belastung wie mit dem Epsilon 6, die Spirale
lässt sich leicht steuern / kontrollieren / beherrschen, die Ausleitung erfolgt selbständig,
aktiv fliegen macht aber auch hier Spaß und Sinn.  Es ist fantastisch was man schon nach 2
Kreisen für eine Fahrt und Sinken drauf hat, das kommt mir sehr entgegen da ich
bei turbulenten Bedingungen gerne schnell die Höhe abbauen will um schnell zur
Landung zu kommen.

Der Wingover ist mir noch nie so gut, hoch und perfekt
gelungen wie mit dem Epsilon 6, das ausleiten geht einfach, die Kappe
stabilisiert sich selbst, ich komme mir mit diesem Schirm eine Klasse besser
vor, sicher steckt da noch vielmehr potenzial drin und Übung macht den Meister.

Der Epsilon 6 hat einen geteilten A-Gurt damit kann man dann
mit dem äußerem Gurt die Ohren anlegen und auch recht gemütlich halten, somit
haben die Piloten die sich in Sachen Schnellabstieg nicht so an die Spirale
rantrauen eine gute, einfache zu bedienende Möglichkeit sich schnell und sicher
aus einer Gefahrenzone zu entfernen.

Bis vorkurzem hätte ich darüber gelacht wenn mir jemand
gesagt hätte das es einen Kombi-Schirm gibt der im Motorflug solch eine
hervorragende Leistung bringt, eigentlich wollte ich schon vor 2 Jahren den
Schirm wechseln, hatte aber einfach nicht das richtige in die Finger bekommen,
die einen waren nur schnell und hatten sonst nichts drauf, eher nur Nachteile
durch zu hohen Benzinverbrauch, schlechtes Tragen, schlechtes Feetback der Kappe usw., das warten hat sich
gelohnt, der Epsilon 6 erfüllt meine Wünsche, wenig Verbrauch, bei gutem
Tragen und hoher Geschwindigkeit. Ich bin über glücklich, denn ich war mit
meiner Situation mehr als unzufrieden, ich wollte entlich mal einen neuen anderen Schirm, da die Vorgänger Testschirme (Syntesis,
Revo) einfach nicht meinen Anforderungen gerecht wurden, ich werde mir nun den
Epsilon 6 kaufen, denn dieser Schirm geht genau so, wie für mich ein Schirm
gehen muss, sicher, gut zu starten, leichtes beherrschen, gutes Feedback der Kappe, schnell, gutes
Tragen, gutes Steigen, gutes Gleiten, wenig Leistungsanforderung an den Motor,
geringer Benzinverbrauch und der größte Vorteil ist das man einen Bergschirm
hat mit dem man keinen Vergleich scheuen muß.

08.08.2009

So habe den Epsilon 6 28 nun die letzten 4 Tage auch mal unter sehr thermischen Bedingungen fliegen können und meine Begeisterung ist noch größer geworden. Die Kappe kann man schön sauber zentrieren, flach kurbeln oder wer’s will auch enger und steiler, dabei läst er sich sauber steuern und in der Kurve halten. Was mir auf gefallen ist, ist das der Schirm dank seiner guten Dämpfung so einiges wegsteckt und die dabei auftretenden Kräfte eher ans Flyke abgegeben werden und somit stärker schaukelt als beim Silex L, beim Silex L arbeit die Kappe mehr und das Flyke ist etwas ruhiger, das ist aber soweit nicht tragisches eher für mich am Anfang etwas Gewöhnungs bedüftig.

Jetzt habe ich den Epsilon 6 28 schon ca. 40 Stunden über mir und ich hatte noch nicht ein einziges Mal irgend wie das Gefühl der passt mir nicht, es gibt nichts was ich bemängeln könnte, hier passt über den Speed, die Sicherheit, das Startverhalten, das Steuerverhalten, das Feedback der Kappe egal ob mit Trimmer u. Beschleuniger, oder nur Trimmer oder nur Beschleuniger immer volle Kontrolle, Steigen, Sinken ec. alles, einfach alles passt hier so schön zusammen. Bei den Vorgängeren der getesteten Schirme, wie Revolution oder Synthesis gab es immer irgent etwas auszusetzten sei es das fehlende Feedback der Kappe bei offenen Trimmer / Beschleuniger…..oder der hohe Energie Aufwand für die relativ wenig gewonnenen mehr Km/h…., lästiges aufschaukel, ständige Kurs korregtur ec. …. .
Ich fühle mich am Epsilon 6 28 sowohl wie am Silex L von Fresh Breeze-Swing den ich nur weggetan habe da er solangsam in die Jahre kommt und ich, durch das ich noch einen Bergschirm benötige mir einen Kombi Schirm zulegen wollten. Würde ich nur einen Motorschirm benötigen würde mir die Wahl schon sehr schwer fallen da der Silex L mir ein genialer, treuer Gefährte war in den letzten 5-6 Jahren und guten reinen 800 Flugstunden und der Schirm hat auch noch Check…. das soll nur aufzeigen was für eine gute Qualität von Swing entwickelt und verkauft wird. Nun hoffe ich das mich der Epsilon 6 28 die nächsten 5 Jahre ebenso sicher durch die Lüfte trägt wie der Silex L……..ich bin mir eigentlich dessen
jetzt schon sicher 🙂 und freue mich schon drauf.

Ich kann jedem der einen Kombischirm sucht, bzw. noch das
Gefühl des Gleitschirmfliegens auch am Motor  haben will, empfehlen, diesen Schirm mal zu
fliegen.

Wichtig ist es auch das Ihr euch nicht vollschwatzen laßt von Händlern auf irgend welchen Testivals, meistens werden die angepriesenen Vorteile schnell lästig und man ärgert sich dann im nach hinein das man sich nicht mehr Zeit gelassen hat bei seiner Auswahl, testet und bildet Euch eure eigene Meinung, macht Euch Notizen ec. denn nur so werdet ihr Spass an dem neuen Produkt haben.


Nun bin ich den Schirm, nach dem ich ihn bereits 80 Std mit Motor im Einsatz habe, auch im Gebirge geflogen und bin, na wie kanns anders sein, richtig,voll begeistert.
Ich fliege den 28iger im mittleren Gewichtsbereich mit einem alten Edel „Pole Position“ Gurtzeug.
Obwohl ich schon eine geraume Zeit nicht mehr zum Paragliden gekommen bin, lief alles ab als hätte ich noch nie was anderes gemacht, der Epsilon 6 geht beim Start ordenlich hoch ohne Tendenz zum überschießen und benötigt wenig Führungsarbeit, lässt sich gut beschleunigen und trägt sofort, kurz gesagt er tut von anfang an. Er nimmt die kleinsten Aufwinde war und man kann diese schön flach auskreisen oder wenn nötig auch enger und steiler, vielleicht war es nur Zufall das 3 Epsilon’s 6 Heute die Basis markierten oder lag es einfach nur am Können der PilotenSmiley mit geöffnetem Mund, egal,  auf jeden Fall hatten wir alle sehr viel Spass an dem anspruchsvollen Oktober Tag und runter kamen wir alle. Der Epsilon 6 verhielt sich im rauhen Oktoberwind durchwachsen von Thermik und ein „wenig“ Föhn völlig unspektakular, er geht in die Termik ohne großes aufschaukeln, die Kappe ist super gedämpft, die Steuerdrücke sind sehr angenehm.Die Kappe des Epsilon 6 gibt einem ein gutes Feetback und vermittelt sehr viel Sicherheit.
Mich fasziniert auch hier der Speed, klar wenn man 10 Jahre einen Edel Atlas geflogen ist ,ist der Epsilon 6 natürlich ein Ferrari,die Werte die man auf der http://www.adance.ch Seite findet kann ich hier nur bestädigen bei durch getretenem Beschleuniger geht er ab wie Schmitz Katze und das Sinken hält sich auch hier in Grenzen und die Talsprünge werden hier zum KinderspielAnimoticon, es ist allgemein das Gleiten das mich mit am meisten an diesem Schirm fastiniert. Die Wingover und die Spirale gehen Klasse zu fliegen und auszuleiten. Da das Wetter es verlangte, der Talwind enorme Geschwindigkeit erreichte, wurden zum Landen die Ohren angelegt und voll durch beschleunigt, das anlegen der Ohren geht mit der Anlege-Hilfe locker von statten und da die Ohren nur öffnen bzw. schneller öffnen, wenn man etwas Unterstützung leistet, kann man diesen Zustand auch ohne große Anstrengung lange halten.
Einseitig  herbeigeführte große Klapper können mit reiner Gewichtsverlagerung oder leichtes anbremsen der gesunden Seite gut ausgeglichen werden, das Öffnen geht mit Unterstützung recht einfach von statten.Hier gibt es ein Test-Video anzuschauen http://video.guido-reusch.de/flvplayer/Advance/epsilon6-28/flashvideo-player1.html.
Ob der Epsilon 6, ein ganz besonders guter Schirm ist oder nicht will ich nicht behaupten, aber ich bin mit der Wahl mehr als zufrieden und fühlte mich, wie auch schon am Motor, sofort wie zu Hause unter Ihm und freue mich das ich nun auch im Gebirge mit den anderen Piloten mithalten kann, was mit dem Atlas jedes Jahr schwieriger wurdeTrauriges Smiley. Ich persönlich kann diesen Schirm auch jedem empfehlen zu testen wenn er wie ich einen Kombi-Schirm sucht oder einfach nur ein guten Leistungsorientierten Gleitschirm braucht, der den einigermassen normal geübten Piloten in keinster Weise überfordert.

Wünsche Euch viel Spass beim Fliegen, bleibt Gesund.

Lucian

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NAJA am Flyke

NaJa am Flyke

Erfahrung mit dem „NAJA“ am Flyke

 

 

Ich habe mir bei www.fresh-breeze.de einen Test Schirm der Marke „NAJA“ geordert
Es ging nicht lange und Fresh Breeze hatte mir einen zugeschickt. Der Schirm ist sehr sauber verarbeitet, die Leinen übersichtlich, am Gurt selber ist nichts verwirrendes. Ich musste die Aufziehhilfe am Flyke neu einstellen und hängte den Schirm in der oberen Schlaufe ein, so ist der Gurt fast identisch lang wie beim Vorgänger dem Silex L.

Hier muss man genau arbeiten und kontrollieren das der Karabiner auch geschlossen ist, gilt auf jeden Fall für den Austria Alpin Stahl da es sehr eng zugeht mit dem Schnapper, zu sollte aber jeder Karabiner sein.

Den überstehenden Teil lasse ich nach innen heraushängen so kann sich außen keine Leine verfangen, denke wenn das Loch mal ausgeleiert ist, geht das auch einfacher. Der Schirm kommt mit geschlossenen Trimmern sehr gut hoch, auch mit halb geöffneten geht es gut, dann geht der Start etwas flotter ab.
Den ganz geöffneten Zustand habe ich mir verkniffen, wird aber noch kommen wenn man Ihn mal vergessen hat zu zumachen, mei des wird dann schnell.

Man kann den Schirm sehr gut über einem halten und hat kaum Pendeltendenzen, der erste Start erfolgte mit leichtem Seitenwind und ging völlig unspektakulär ab.
Der NAJA verlangt nach Fahrt beim Start und will dann angezogen werden, danach kann man ihn gefühlvoll wieder frei geben und ihn schön Fahrt aufnehmen lassen und anschließend durch leichtes Anbremsen ins Steigen übergehen, oder gleich mit dem Schwung ein schönes steiles Kürvchen fliegen, ist dann eher was fürs Herz.
Es fällt sofort auf das der Schirm recht wendig ist und dies sollte ev. am Anfang erst mal in größerer Höhe ausgelotet werden.
Unachtsame Gewichts-Verlagerungen gehen sehr schnell in eine Kurve über. Die Steuerdrücke bei geschlossenem Trimmer sind angenehm und direkt, wobei mir der relativ niedrige schwache Steuerdruck bei offenem Trimmer sehr entgegenkommt und mir ein Gefühl der Sicherheit gibt da der Schirm extrem gut steuerbar über die Steuerleinen ist.
Die Geschwindigkeit ist hoch, der Schirm fängt bei einer gewissen Drehzahl oder Geschwindigkeit das Rollen an und hört das auch nicht mehr auf wenn man nichts unternimmt, dieses Rollen konnte ich sehr gut durch ganz leichtes aber wirklich nur ganz leichtes Dauerziehen einer Bremsleine neutralisieren und der Schirm fliegt super geradeaus und man kann gut Kurs halten, man muss sich da ein wenig eingewöhnen.
Das Einleiten in einen „Wingoverle“ und a kleines „Steilspirälchen“ geht ähnlich ab wie wenn sich ein Jet in die Kampfkurve legt, nach leichtem stetigen weiterziehen der Bremsleine geht der Schirm rum und abwärts was mir Furcht einflösste und auch hier macht es Sinn sich langsam weiter ranzutasten.
Beim Ausleiten der Spirale ist aktives Fliegen angesagt, dann macht’s mehr Spaß, obwohl der Silex L das schon recht gut machte, muss ich, um hier das mal mit einem Maß zu unterlegen „Ui ui ui“ sagen. Beim Silex ging das „Uiii“.
Um einen Nullschieber zu fliegen brauche ich ca. 100-150 UpM mehr als mit dem Silex L. Der Trimmer, kommt dem Namen des Schirms sehr nah, NAJA ev. mache ich da was falsch, fein Einstellen geht recht gut wenn man den Trimmergurt am Anfang des Schlosses mit dem Daumen und Zeigefinger hält und dann mit dem Mittelfinger das Schloss aufdrückt, die Koordination muss dann halt stimmen und man muss den Mittelfinger los lassen, den Mittelfiiiiinger und der Trimmer ist fest, was mich gestört hat ist der sehr hohe Kraftaufwand den man betreiben muss um den Trimmer wieder einzuholen, bzw. das ich die Kraft, die ich ohne Zweifel habe, nicht richtig auf den Gurt bringe und das ganze eher so aus sieht wie beim Tauziehen, einmal wickeln und ziiiiieh….
Das ist beim Silex besser ausgefallen, auch geht dieses ziehen sehr aufs Material, drum gibt’s den Gurt wahrscheinlich auch als Ersatzteil zum Nachkaufen , gute Idee.
Das schöne ist man kann beide Trimmer ganz aufmachen und der Schirm geht gerade aus wenn die Rettung bzw. das was man so hat auf die linke Seite verlagert.

Im Flyke komme ich an die Leinen nicht ran bzw., nicht so gut das ich kontrollierte Aktionen wie Ohren anlegen oder einseitige Klapper einleiten könnte , aber das ist nicht schlimm dann lasse ich es halt und mach noch mal nen kleinen Wingoverle dafür.
Das Landen ist ne geile Sache… man kommt runter (auf jeden Fall ich, dicker Bauch und so) wie ein Jet und man kann den Schirm (was eine Freude ist) sagenhaft ausflflaren, mit einem satten Druck auf den Leinen, bin begeistert.
Die Kappe bekam ich beim Bodenhandling in keinen Frontstall, beim Fliegen war bis jetzt noch nichts da was die Kappe erschüttert hätte, auch dumme Ausleitversuche bei einer Spirale oder geschlamte Wingover brachten keine Klapper oder sonstige Störungen in die Kappe (aber bei mir einen höheren Blutdruck).
Es ist festzustellen das sich die Kräfte (die auf die Kappe treffen) eher aufs Fluggerät übertragen werden, die Kappe arbeitet da kaum mit und macht eher den Eindruck eines starren Flügels.

Über die Geschwindigkeit will ich mich hier nicht auslassen das soll jeder für sich messen, aber da ich oben schon einen Maßeinheit aufgeführt habe würde ich mal so sagen wenn der Silex Uiii schnell ist so ist der NAJA bestimmt Ui Ui Uii schnell.

Die Geschwindigkeit muss aber durch mehr Leistungszugabe erkauft werden und ich will nicht viel sagen, aber noch schneller dürfte der NAJA im oberen Gewichtsbereich nichts sein, das würde kaum Sinn machen, da man den Motor dann schon immer fast auf Volllast laufen lassen müsste um einen Nullschieber zu fliegen.Auf jeden Fall in dem Gewichtsbereich wo ich Ihn belaste. Ein stärkerer Motor wird das ändern und ich werde dem Schirm mit meinem dicken Hintern bald hinterher kommen

Den NAJA habe ich bis jetzt noch nicht beschleunigt geflogen, das liegt daran das ich es noch nicht gemacht habe und das Wetter es momentan nicht zulässt.
Ob ich es dann tue wenn’s Wetter wieder gut ist weiß ich noch nicht, aber wenn, dann.

Ich denke das ist ein sehr gut gelungener Motorschirm, der mir sehr gut gefällt und mir sofort die Sicherheit vermittelte die ich schon seit 4 Jahren vom Silex her gewohnt bin.

Ich weiß ja nicht wo der NAJA hergestellt wird ist mir auch egal, aber die Konstruktion ist einwandfrei deutsche Wertarbeit .

Klasse Teil.

 

Lucian

DUDEK / Synthesis 34 / Reflex-Schirm / Flyke / Fresh Breeze

DUDEK / Synthesis 34 

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Nach langen hin und her habe ich mich nochmals gegen die Reflex-Schirme entschieden, da sie einfach noch zu wenig tragen und dadurch dem Motor recht viel Leistung abverlangen aber wenn ich mich für einen Hersteller entscheiden müsste der Gleitschirme mit Reflex Profi herstellt so würde ich hier bei Dudek kaufen, dieser Schirm hat mich am meisten überzeugt, denke die neuen Schirme die jetzt auf den Markt sind von „DUDEK“ sind doch schon um einiges besser.
Dieser Hersteller und der Händler in Deutschland ( http://www.dudek-germany.de/) verhalten sich recht fair und ehrlich zur Kundschaft, sind kompetent und freundlich, hilfsbereit. Schade das Wojtek, der Mann der die Dudek Schirme in Deutschland eingeführt hat nicht mehr unter uns weilt, die Scene hat einen wichtigen Mann verloren.

Dieser Bericht wird noch erweitert bzw. überarbeitet da es sich hier um Eindrücke aus 6 Flügen sprich 8 Std handelt die aber bei sehr widrigen Bedingungen stand fanden und ich hoffe in der Woche 17 noch ein paar Flüge machen zu können  und auch mal etwas ruhigeres Wetter zur Verfügung habe……..

Eindrücke zum Synthesis 34 am Flyke und ein paar weitere Gedanken,

Wojtek (www.dudek-germany), hat mir einen Synthesis 34 als Testschirm zur Verfügung gestellt und als er dann per Post kam wurde das Wetter auch flieg bar, die nächsten 3 Tage auf jeden Fall. Bedingungen waren sehr windig leicht böig mit Werten von 15 – 35 Km/h in der Luft war es dann noch mehr aber nicht unangenehm.

Den ersten Start machte ich mit geschlossenen Trimmern und ging warum auch immer in die Hose, Schirm ging schräg hoch und ich konnte ihn nicht mehr retten, zur Belustigung meiner Rentner auf dem Bänkle, der zweite Start mit geschlossenen Trimmern ging reibungslos  und unproblematisch jedoch gegenüber seinen Mitbewerber, (NAJA der Firma www.fresh-breeze .de)  kommt er  nicht so eigenstabil vor. Die anderen Starts habe ich mit unterschiedlichen Trimmerstellungen gemacht und habe bei diesen Windverhältnissen den für mich besten Wert von Trimmer offen Stufe 3 feststellen könne in dem alles sauber von der Bühne ging, recht flott aber unkompliziert, und wie oben schon geschrieben ist er nicht so eigenstabil in der Startfase wie die 2 anderen, der   Synthesis 34 will geführt werden im Gegensatz zu dem NAJA der eher die Kontrolle / Richtung übernehmen.

Der Synthesis 34 hat kaum Pendeltendenzen ( beim Revo stellenweise enorm)  und kann im geschlossenem Zustand recht ordentlich mit etwas Trimmer öffnen sauber auf Kurs gehalten werden und hat hier schon eine ansprechende Geschwindigkeit und benötigt hier schon gut 200 UpM mehr als am Silex L.

Im Geschlossenen Zustand ist es ein eher unauffälliger Schirm der nicht ratzt fatz in die Kurve geht ( wie der NAJA) aber stetig und bei Zugerhöhung auch flott in die Spirale kommt, die Steuerdrücke sind angenehm, einfach ein schön zu fliegender Schirm der eine hohe Sicherheit vermittelt. Beim öffnen des Trimmers geht der Schirm in eine Fahrt über die deutlich spürbar schneller wird schätze so bis zu 15 Km/h mehr das den großen Nachteil hat das ich hier bereits schon dem Motor fast Vollgas abverlangen muss um auf einen Null Schieber zu kommen was bedeutet das der Monster zischen 8-10 Liter braucht , ohne Wasserkühlung wäre das gar nicht mehr flieg bar für mich.  Piloten die jetzt schon an der Motorischen Grenze  fliegen werden mit diesen schnellen Schirmen keine große Freude haben (bezieht sich aber hier auf den Motor).  Bei offenen Trimmern nimmt man dann die Stabilo Leinen zum steuern was recht einfach geht, des weiteren kann man mit der Stabilo Leine auch recht einfach den Kurs halten, was bei mir von Nöten war um geradeaus  mit ganz offenen Trimmern zu Fliegen, es wundert mich wie wenig Einsatz der Stabilo Leine da benötigt wir, ein pendeln wie beim REVO ist hier nicht bemerkbar und wenn dann aber nur ganz gering ( aber wie gesagt es waren auch recht windige Bedingungen). Je nach Trimmer Stellung vereinigen sich die durch Magneten ausgerüsteten Steuergriff sowie Stabilo Griff, lustig anzusehen wie dies mit einander treiben, es ist nicht zu glauben das man an diesen Gurten nicht diese Steuerelemente sauber anbringen kann, schon alleine beim auslegen und Leinen sortieren hängen irgendwo die Steuergriffe rum, durch gefädelt in den anderen Leinen…..nicht schlimm, einfach nur ärgerlich und ist nicht Grundsätzlich auf den Syhntesis zu beziehen sonder generell, der Silex hat hier einen besseres Magnetsystem. Der Trimmer ist klasse sauber zu bedienen, das öffnen sowie das wieder schließen geht ohne großen Kraftaufwand und mit der Skala kann man sich gewisse Einstellungen gut merken, der Trimmer geht hier in den Millimeterbereich und man kann den Schirm sauber einstellen wer hier grobmotorisch arbeite wird nie gerade auskommen J.

Den Beschleuniger habe ich bis zur Hälfte gezogen und ist für mich gerade Mal als schnelle Abstiegshilfe interessant bzw. als Fluchthilfe aus Gefahrengebieten ……..:)

Mein Fazit ist, das man mit diesen Schirmen schon andere Winde fliegen kann, ob das Sinn macht oder nicht sollte jeder selber für sich entscheiden, denn es ist ja auch so das man diese Winde meistens auch schon starten  bzw. landen muss und da sind Winde von über 30 doch ekelhaft und führen nicht selten zu Materialschäden, ev. auch Verletzungen, zum normalen fliegen bei super Wetter sind sie allemal suuuper. Ich für mich weiß noch nicht für was ich mich entscheiden soll, bei den heutigen Benzinpreisen tun mir 2 Liter mehr doch eher weh, von der Motorbelastung will ich mal gar nicht reden ( das ist das einzigste Gegenargument). Wenn ich überlege wie viel 1000 Km Strecke ich schon bei manchmal widrigsten Verhältnissen und fast ohne Störungen mit meinem Silex L zurückgelegt habe und sehr viel Spaß hatte, so kann ich mir vorstellen nochmals einen Silex zukaufen. Sicher sind die schnellen Schirme interessant für Piloten die Wettbewerbe fliegen und auch Wettbewerbsfähig sein möchten und gewisse Strecken schnell sowie langsam zu befliegen haben, aber für den rein Genussflieger, nun ja das muss jeder für sich entscheiden. Mir gefallen diese Schirme trotz dem sehr gut und sind auch super zu fliegen und  für welchen ich mich entscheiden würde könnte ich hier nicht ohne weiteres sagen und seit dem ich den  Synthesis 34 geflogen bin ist dieses nicht leichter geworden, aber ich denke wenn dann würde ich einen Dudekschirm kaufen, alleine schon wegen dem sympatischen Deutschen Händler und seinem sympatischen, fairen Auftreten, das man bei gewissen anderen Händlern doch eher vermisst, mir werden diese Leute auf Dauer unsypatisch und das Produkt gleich mit. Nun gut, wer die Wahl hat hat die Qual.

Viele schöne Flüge wünsche ich Euch egal mit was für einem Schirm 🙂

Lucian

04.05.2008

Ich für mich bin zu dem Entschluß gekommen das die neuen Schirme sich für mich nicht anbieten, der höhere Benzinverbrauch und die höhere Leistungsanforderung vom Motor rechnet sich bei mir nicht, ich rechne mit einem wesentlich höheren Verschleiß und Betriebskosten bei einer Stundenleistung von ca. 150 ist das kein Klax die in keinem Verhältnis zu dem gewonnenen Mehrspeed von ca. 5 Km/h gegen über dem Silex L steht ( das sind Daten die für mich zutreffen und sind nicht übertragbar, es sei denn ihr wiegt genauso viel:) ). Ich möchte mich bei den Händlern, Fresh Breeze, sowie Wojtek bedanken das ich diese Schirme einige Tage sowie Stunden testen konnte und mir ein gutes Bild, leider nicht positiv für den Händler, bilden konnte, muß aber zugeben das mich die Schirme sehr begeistert haben und ich schon fast 2 mal einen geordert hätte, aber in meinem Fall muss die Vernunft siegen, denn eins ist sicher wenn ich mit dem Silex L nicht mehr fliegen kann so gehe ich mit einem andern Schirm auch nicht mehr in die Luft.

Piloten die gern den Kontakt zur Kappe haben werden nicht sehr viel Freude an diesen „Reflex-Schirmen“ haben.