Fresh Breeze Flyke / Monster LC / Advance Epsilon 6

Mit dem Flyke unterwegs.

Ein kleiner Artikel über’s Flykewandern, die Sasion geht bald los, bald kann man wieder längere Flüge machen und vielleicht kann ich dem einen oder anderen etwas Mut machen sich auch mal aufzuraffen, ich freue mich schon wieder darauf.

Leider kommt es viel zu wenig vor, aber wenn, so ist das herrlich, das ich alleine mit dem Flyke unterwegs bin, meistens ist mein Schatz mit dem Wohnwägele  dabei, sicher die Bequemste Art des Flyke reisen und mit die schönste.

In diesem Fall ist es aber so dass ich die Planung nicht nur für mich sondern auch für meinen Schatz machen muss bzw. stark mit einbinden tue, das macht Sinn, oder, wir wollen ja den Mittag oder Abend zusammen verbringenJ.

Hier muss ich dann das Ziel auch erreichen, im Gegensatz zum allein unterwegs  geht es hin wohin man will und das ist das schöne.

Unter der Woche ist man nur eine Marionette und man muss das machen was andere Leute von einem wollen, auf meinen Touren bin ich dann der Chef und entscheide selber was abgeht und was ich der Lage entsprechend machen kann oder nicht.

Ich nehm zu diesen Ausflügen ein kleines Zelt mit, aufblasbares Kissen, Handtuch, Zahnbürste, Besteck, Öl, Trinkflasche, die nötigen Papiere und die ICAO Karten für die Region wo ich ev. hinkommen könnte, etwas zum trinken, Geld nicht vergessen.

Öl nehme ich mit weil, man bekommt nicht überall das gute Castrol RS2 und wenn dann auch nur in großen Gebinden, so kann ich gleich einen Liter von zu Hause mit nehmen. Dazu habe ich einen doppelten Getränke Halter hinter dem Sitz mit 2 Sigg Flaschen, die eine ist für Öl die andere für Trinken.

Das meiste geht in das leere Sitzkissen rein das mir Fresh Breeze bzw. die Dana extra mal gemacht hat J. Die kleinen Zeltstangen stecke ich in den Unteren Rahmen des Flykes  rein und sichere diese mit Klett.

Den Schlafsack klemme ich vor den Tank hinter dem Kopf und sicher diesen auch mit solche einem rundum Klett.

Meinem  Flyke sieht man es eigentlich nicht an das es aufgerüstet ist, da ich extra kleine, leichte Komponenten gekauft habe. So ist das Zelt gerade mal 800gr. Schwer, der Schlafsack genauso, ich glaube meine Ausrüstung wiegt zusammen gerade mal 2 Kilo.

Eine Planung der Route ist eigentlich überflüssig, das wichtigste ist das man weiß wie das Wetter die nächsten Tage wird und das ist ja in der heutigen Zeit der  Handys, PDA’s kein Thema mehr.

Morgens schaue ich noch die aktuelle Windrichtung an und entscheidet dann spontan wo‘s in etwa hingeht und ich ziehe mir dann einen Strich auf die Karte,  den Rest mache ich dann in der Luft mit meiner Sky Map Software im PDA. Wichtig ist hier das man sich an die Lufträume und Regeln hält, es ist etwas anderes unter der Woche Strecken zufliegen als an Wochenenden. Unter der Woche ist z.B. gerade die Bundeswehr recht aktiv.

Tankstellen werden früh genug aus der Luft ausgemacht, ich gehe lieber früher tanken, wenn ich etwas Gutes entdecke, wo man sicher landen und wieder starten kann, als auf den letzten Drücker, habe die Erfahrung gemacht das man dann unter Umständen viel Radeln muss J.

Die Autobahn Raststätten sind nicht die Schlechtesten, sehr oft sind hinter diesen großeFlächen, die Zufahrt über den Lieferanten, Rettungsweg ist meistens gut, wenig befahren.

Der Vorteil von Ratsstätten ist das man da auch noch etwas „gutes“ zum Essen bekommen kann. Wenn die Tour länger geht kann man auf den meisten Rastplätzen auch Duschen, das gleiche gilt auf den Flugplätzen, da bekommt man auch oft die Möglichkeit, nicht selten bekommt man sogar Quartiere angeboten, das Unterstellen der Ausrüstung ec..

Ansonsten sind Badesee ein gute Anflugstelle, sowie kleine Sportanlagen, da hat man immer die Möglichkeit irgendwie, den Tag und die Nacht zu verbringen, sollte halt auf dem Weg liegen.

Da ich alleine Unterwegs bin ist es recht einfach, da man sich um keinen anderen scheren muss und anders rum auch einen anderen nicht behindert.

Ich habe es gern so, vor allem wird man auch nicht verunsichert, keiner stellt die Entscheidung in Frage, alle Entscheidungen die man trifft muss man selbst kritisch beurteilen und man steht zum Schluss allein in der Verantwortung, ich liebe es, es gibt mir einen gewissen extra Kick und Zufriedenheit.

Da man mit dem Flyke vollkommen unabhängig ist wird’s einem auch nicht langweilig, geht’s nicht zum Fliegen so lässt man es eben und Radelt ein wenig wenn man Lust hat oder bleibt da wo man ist.

Gerne fliege ich Flugplätze an, da hat man dann auch Unterhaltung wenn man sie sucht und nicht selten trifft man auf Gleichgesinnte, die einem dann schon etwas neidisch betrachten, wollten sie es doch auch schon oft so mal machen und ev. fehlt der „Mut“, die Zeit, ja es ist immer etwas da, wo einem aufhält. „Träumen ist etwas anderes als Machen“.

Man wird erst viel Später drauf kommen und sagen, „man hätte ich doch auch mal….“

Unter der Woche ist auf den Sportflugplätzen nicht viel los, es sind die Rentner die da ein wenig rum schrauben und Vereinsarbeiten machen, abhängen, da bringt man dann etwas Abwechslung in den Alltag. Von diesen alten Hasen kann man manch lustige Geschichte hören, auch etwas dazu lernen und sie sind froh wenn sie jemanden Neuen finden der ihnen zuhört.

Selbst wenn es nur 2-3 Tage sind die ich manchmal für mich alleine abzwacken kann bin ich danach ein andere Mensch, es ist immer ein Abenteuer für sich, das man so in der Motorschirm Fliegerei bestimmt nur mit dem Flyke erleben kann.

Alleine ist man auf eine Art nie, es kommen immer wieder Menschen auf einen zu die wissen wollen was man da macht, was man da hat, was man so vor hat ec. ….das war am Anfang schon immer lustig, nun da es für einem selber ja eher schon selbstverständlich ist was man so tut, wird’s nicht selten lästig, zumal wenn man merkt das der Zuhörer eigentlich nichts verstanden hat.

So ist es mir passiert das ich einem „alten“ Mann der mit seinem Mofa auch tankte, alles erklärte wie man fliegt mit dem Flyke, wie man auf der Straße fährt, bla bla bla, als ich Ihm dann sagte das ich nun weiter müsste und mir nach einen Startplatz suchen müsste, machte er große Augen und sagte ganz erstaunt…..fliegen tut das auch? Na da kann man schon mal drüber nachdenken J.

Ich bin fast immer wieder selbständig nach Hause gekommen. Manchmal ist mir mein Schatz hinter hergefahren nach 3 Tagen das wir noch ein anderes, gemeinsames  Ziel hatten.

Wenn alle Stricke reißen würde mein Schatz mich aber auch abholen und wenn es am anderen Ende der Welt wäre, das ist eben Liebe.

Für Leute die keine so liebe Frau zu Hause haben, habe ich hier noch einen Tipp, man könnte sich am Ende der Tour einen Auto, Bus mieten und mit diesem zurück fahren, das wäre bestimmt eine günstige Möglichkeit, ev. günstiger wie Abholen, Bus oder Bahn…..nur so angedacht (die Idee ist von Frank Löscher).

Ich persönlich kann jedem Empfehlen solch kleine Reisen einmal zumachen, sei es wie ich allein oder zu Zweit, Dritt .. man wird schnell erkennen wo der Reiz liegt und die Motorschirmfliegerei mit ganz anderen Augen sehen.

Nochmals kurz gesagt, es ist wichtig das man geht, eine Planung ist nicht nötig, nur gehen muss man und alles andere ergibt sich von ganz allein.

Ich wünsche Euch viel Spaß dabei.

Fresh Breeze Flyke Fliegen / Fliegen in der Toskana und Umbrien / Monster LC / Epsilon 6

Urlaub und fliegen in der
Toskana 2010.

 

 

Als wir vor ca. 4 Jahren in der Toskana zum fliegen und
gucken, in der Nähe von Piompino, waren, entdeckten wir, mein Schatz und ich,
auf der Heimfahrt den Flugplatz Centro
di volo Serristori
.

Der Platz liegt unterhalb von Arezzo. 43°19.90 N  11°51.60 E .

Eine kurze Anfrage ob hier Motorschirm fliegen möglich sei,
sowie das Campen und dieses mit „Si“ beantwortet wurde, setzten wir die Heimfahrt
fort mit dem Plan mal da hin zugehen.

Nun ist es dieses Jahr ein starker Winter gewesen, immer
kalt und ungemütlich.

Oster war wie sooft verschneit.

Nach Ostern hatten wir zusammen eine Woche Urlaub und
beschlossen dem Wetter daheim den Rücken zukehren und ab ging es am Freitagmittag
in Richtung Toskana.

Wir fuhren bis Trento und Übernachtete auf dem Rastplatz wo
meine Kraftfahrer Kollegen das auch tun.

Die laute Autobahn und das knattern der Kühlaggregate sowie
das ständige kommen und gehen der LKW’s lies uns nur bedingt ruhen.

Einigermassen ausgeruht ging’s dann weiter bis zum Ziel.

Eine kurze Anmeldung bei Franko, beseitigen von „Problemen“
die es eigentlich gar nicht gab, aber wenn Franko spricht verstehe ich immer nur
Probleme, ein Englisch bewandter Italiener wies uns dann ein und wir bekamen
ein eigenes Teran zugewiesen auf dem ich machen und Tun kann was ich will.

Das Problem war, das ich mich kurz über eMail beim Lokal
anmeldete und ich ein freundliches Ok zu meinem vorgetragenen Plan bekam, bloß
fühlt sich hier der Franko irgendwie hintergangen.

Franko ist ein sehr sympathischer netter Mann der aus
welchem Grund auch immer im Rollstuhl sitz, wie übrigens sehr viele Leute auf
diesem Platz, habe mich aber nicht weiters drum gekümmert.

Am ersten Tag, Samstag, hatten wir gleich erstmal 22° und
ich konnte am frühem Abend noch ein schönes 100Km Dreieck fliegen, der Hammer.

Das vorher gesagte schlecht Wetter für den Sonntag kündigte
sich schon beim Heimflug an, der Westwind wurde immer stärker, mein Schatz
vermisste mich schon, ich hatte nur steigen und mäßiges vorankommen, die anrückende
kalte Luft presste die warm Luft nach oben, es wäre herrlich gewesen wenn es
nicht schon so früh dunkel würde. Ich schaffte den Flug zu meinem Schatz und
hatte eine stehende Landung, es war auf einmal kalt wie zu Hause L.

Der Sonntag war so wie vorhergesagt, stürmisch und
regnerisch, endlich mal liegen bleiben und nichts tun aber wirklich nichts. So
konnte der Osterstress den wir im Geschäft hatten und auch sonst gut abgebaut
werden.

Über die Berge wo ich gestern geflogen bin (1200 m) liegt
heute Morgen Neuschnee.

Der Montag sollte wieder sehr schön werden aber jedoch nicht
fliegbar, sehr starker Wind Ostwind, aber die restlichen Tage müsste es
eigentlich jeden Tag gehen, schauen wir mal.

Das ist mir bzw. uns eigentlich egal, wir machten uns bei strahlend
blauen Himmel und 16° auf nach Siena das Alte „Gelumpe“ anschauen.

Auf MW im Radio hörten wir das es zu Hause schlecht Wetter
ist bei nur 2°, da fällt es einem nicht schwer mal nicht zu FliegenJ.

Siena ist eine Reise Wert ca. 50 Km weg vom Platz, super
altes Gemäuer, schaut Euch die Bilder an, fantastisch.

Auf dem Flugplatz ist es herrlich ruhig, vor allem in der
Nacht, das quaken der Frösche ist das lauteste.

Jetzt am Dienstag regnet es wieder erwartend doch nachmals.

Das kann uns aber nicht abhalten uns weitere alte Städtle
anzuschauen, Arezzo ist angesagt.

Arezzo ist ebenfalls eine sehr schöne alte Stadt mit einem
Historischen Stadtkern.

Gegen Mittag lösen sich die Wolken einwenig auf so das ich
doch noch zu einen mehr oder wenig schönen Flug komme. Das Wetter ist sehr
wechselhaft, schon beim Start regnetet es wieder leicht, der Wind dreht von
einer Sekunde zu anderen, was gleich am Anfang einen Startabbruch forderte,
mithilfe von meinem Schatz war das Gerät schnell wieder in den passenden Wind
gedreht und beim 2. Mal ging’s so ollala ab in die 3. Dimension. Ich konnte
aber meine geplante Strecke nicht fliegen es war sehr ungemütlich, drehende
Winde machten jeden Kurs kaputt, zerrissene Thermik lieferten den Rest für
einen sehr anspruchsvollen Flug, Nach 1 ½ Stunden hatte ich die Schnautze voll
und flog zu meinem Schatz an den Wohnwagen zurück zum Capuccino trinken.

Egal es war wieder ein sehr schöner Urlaubs Tag und gegen
Abend wurde es wieder so um die 17° warm….was will man mehr. Egal ? es war mir nicht egal, nach ca. 1 Stunde schätzte ich
den Wetterzustand als besser ein und verkündete meinem Schatz dass ich nochmals
vor den Wohnwagen geheAnimoticon .

Gleich nach dem Start merkte ich das sich nicht viel
geändert hatte außer das es noch Thermischer war, aber irgendwie ging es mir
jetzt besser und ich setzte meinen Plan um, so flog ich nach Siena das wir uns
ja schon ein paar Tage vorher zu Fuß anschauten. Der Flug war wohl mit das
stärkste was ich schon geflogen bin, Steigwerte die ich hier nicht nennen werde,
das sie eh keiner glaubtSmiley einfach genial, auf halber Strecke wollte ich
abbrechen aber nach dem ich mal wieder aus den Wolken spiralt hatte gab ich
nicht auf und erreichte Siena.

Die Thermik lies mich nicht sehr nah ran und die Bilder
sind, ich dachte sie seine schlechter geworden, doch noch was geworden. Von
Siena setzte ich den Flug in Richtung Arezzo fort und flog die Hügelkette
gleich tiefer an da ich echt Schieße hatte diese Höhe wieder zu erreichen und
vor allem an Ort und Stelle wieder abzubauen, doch es kam genau anders rum, ein
konstantes sinken setzte ein so das ich mit Vollgas  gerade noch so über den Wald kam. Genial was
man sich alles so antut, Motorschirmfliegen ist das Größte.

Der Kopf voll von Eindrücken und Gedanken flog ich Arezzo
nicht mehr an sondern bog vorher rechts ab zu meinem Schatz, ich war
überglücklich diesen Flug doch noch nach Plan abhaken zu können.

Diese Nacht habe ich nicht geschlafen, das ist bei mir oft
der Fall wenn soviel Eindrücke durch den Kopf gehen und wenn ich hätte Schlafen
können quakten die Frösche was das Zeug hielt, oder kreischten andere Tiere,
die ich aber noch nicht ausmachen konnte, denke es sind Marder oder Wiesel, das
Auto lief aber jeden TagSmiley.

Man o man es ist schon wieder Mittwoch, nach dem ich den
Vorhang noch fast schlafend zu einem Kontrollblick leicht anhob sah ich sofort,
das der angekündigte Nebel da war.

Gut, liegen bleiben Relaxen, die Nacht war kurz.

Heute ist dann gleich die Besichtigung von der Stadt Cortona
und Castiglione del Lago die ich Tage zuvor aus der Luft erkundet hatte. Denke
wenn man von der Jahreszeit etwas später dran ist, ist der See eine klasse
Abkühlung.

Der Nebel lichtete sich im laufe des Tages und lies den
Blick auf riesige Cumolus Stratos zu die sich zu heftige Gewitter Wolken
zusammen brauen, es sieht so  aus das es,
wenn dann erst spät Abends fliegbar wird, ev. …….wenn dann steht es eine Zeile
weiter unten.

Um 19°° hielt ich es nicht mehr aus, ich startete bei nicht
ganz so schlechten Bedingungen und konnte noch einen Sonnenuntergang vom
feinsten in 1000m Höhe anschauen, leider hatte ich den Foto nicht mit, da ich
nie dachte das ich 1 Std. fliegen könnte, „egal ich hab’s gesehen Ihr nicht Smiley mit herausgestreckter Zunge
).

Wetter.com  liefert gute
Wetter Info, das Vorhergesagte traf eigentlich immer ein und so war es auch an
diesem herrlichen Donnerstag.

Der 1. Flug konnte gleich nach dem Frühstück erfolgen, er
ging nochmals über Cartona zum Lago Transimente den ich dieses Mal um -in flog mit
einem Abstecher zum Lago di Chiusi zurück nach Castiglione Del Lago. Nun ging
der Kurs über Cartona – Montecchio nach Arezzo und rüber nach Civitella in val
di Chiana und dann zurück im Zickzack zum Flugplatz, ein Flug von 3 Stunden bei
besten Bedingungen ich war Happy. Bei einem Nachmittags Bummel mit Cappo und
Eis ließen wir uns es gut gehen und gegen abend war es für mich nochmals
möglich einen 2 Stunden Flug zumachen und so den Schnitt für diese Woche auf
einen Flug pro Tag zu erhöhenSmiley, Was will man mehr wenn man eine Woche Urlaub hat .

Der Flieger wurde abgebaut und verstaut, morgen Früh wollen
wir noch für einen Tag nach Meran und dann Heim.

 

Fazit: Die Toskana, Umbrien sollte man vielleicht auch
erwähnen da man ja schon fast da unten ist, im Frühling, April, ist noch nicht
ganz so Farbenprächtig wie sie sich im Mai zeigen würde, aber die Natur ist 3
Wochen der Deutschen voran. Die Temperaturen, gut das kann man bestimmt nicht
pauschalisieren, mir kam es aber immer wärmer vor wie Daheim, meine Nachbarn
bestätigten es mir heute bei der Ankunft.

Fliegerisch ist es auf jeden Fall in der Gegend von Arezzo
sehr schön, Ausflüge in das hügelige Hinterland oder in der Ebene zu den
schönen alten Städten mit ihren Historischen Bauten, Seen, macht sehr viel
Spaß. Das Frühjahr beschert einem sehr aktives Wetter, ich hatte Steigwerte
zwischen gut und böse, im Regelfall ging es nur aufwärts, Stellen wo es Sinken
gab musste man suchen wie sonst die Aufwinde. Die Berg und Hügelketten laden einem  zum Thermikfliegen geradezu ein,                                                                                                                           Plötzlich starke auftretende Winde können einem den Heimflug
schon erschweren, ev. noch mehr, man sollte das Wetter um sich herum immer gut beobachten und mit in die Planung übernehmen..

Der Start, auf der großen Fläche die einem zur Verfühgung
steht wurde durch ständig drehend Winde des öfteren zu einem Abenteuer für
sich.   So schlechte Starts hatte ich schon die letzten 300 Jahre nicht mehr Smiley.                                                                                                            Ich hänge ein Bild an auf dem alleine an den Rauchfahnen 4 verschieden
Windrichtungen zu erkennen sind.

Die Frösche quaken zur Paarungszeit unerträglich was mich
nur mit Ohrenstöpsel schliefen ließen, es wurde jeden Tag schlimmer. Zum Schluß Quakten die noch am Tag.Zähnezeigendes Smiley.

Ich hatte wieder einmal eine super schöne Zeit mit meinem
Schatz zusammen, wir sind gesund und ohne Bruch wieder nach Hause gekommen, was
will man mehr.

 

Straßengebühren:

1 x  7,90€    10 Tages Vignette Österreich

2 x  8,00€    Brenner

2 x 45,00 € Straßenmaute

oder wer über den Arlberg fährt muss 2 x 8,50 € berappen.

 

Wen es mal in diese Richtung zieht sei dieser Platz
empfohlen, keine Benutzungsgebühr ( Tip: Freiwillige Spende .J).

Es wird einem ein Platz zur Verfühgung gestellt der es
erlaubt in alle Richtungen gut zu starten. Nach Nord und Süd geht ohne
Hindernisse, begrenzt durch jeweils einem Graben, die Frösche brauchen auch
ihren Lebensraum.

Nach Westen hin begrenzen ein paar Bäume den Platz, zu Ost
die Rollbahn, schätze jetzt mal das der Platz im Quadrat 150 x150 m hat.

Funken braucht man nicht, man muss nur den zugelassenen
Platz einhalten, so wird der bestehende Flugverkehr nie gestört.

Es ist empfehlenswert eine kleine Anmeldung zu tätigen. Wenn
man mit dem Camper kommt sollte man das aber nicht über das Restaurant machen
sondern über Franko, das ist der Chef
des Platzes, Flugplatz und Restaurant sind 2 Paar Stiefel, wer übers Restaurant
etwas bucht sollte sich trotz dem bei Franko anmelden.

Wer Italienisch kann ist klar im Vorteil, Englisch geht auch
gut, Deutsch geht gar nichts.

Kontakt:

frankobnt@interfree.it

Handy:    3386703248

 

 

Ich wünsche allen Piloten eine erfolgreiche Saison.

 

Sea you in the Sky

 

Lucian

Oben: Es war auch mal schlecht das Wetter

Oben: Genial…oder Smiley mit geöffnetem Mund

Oben: Happy nach getaner „Arbeit“

Oben: Die Berge im Osten, hier kann man sich austoben…..

Oben:

Unten: Cortona

Lu

Oben; Schöne Landschaft, anspruchsvoller zu fliegen wie die Alb zu Hause bei der Frühjahrstermik.

Oben: Hier brodelt die Thermik…es war einfach das Größte …

Oben:Siena

Oben: Siena

Oben: Mein Schatz, voll im Rahmen.

Oben: Sonnenuntergang auf dem Flugplatz.

Oben: Urig ..

Oben: Der Nebel Lichtet sich, Hier ein Blick über den Wolken aus Cortona:

Oben: Hier ist gut zusehen wie unterschiedlich die Bodenwinde sind….

Oben: Ein Blick über die Landschaft hinüber zu Cortona.

Oben: Im Hintergrund der Lago Trasimend.

Oben: Der Lago di Montepulciano und weiter hinten der Lago di Chiusi.

Oben: Meine Haustiere…..ohne die geht nichts Smiley

Oben u.Unten: Ein Stop in Meran, so wird die Heimfahrt nicht zu lang. Meran ist immer sehenswert, jede Jahreszeit bringt ihren eigenen Reiz mit.

Flyke Tour 2009

Mit dem Flyke und meinem Schatz durchs Deutsche Land.

Das Gerät war wie immer das Flyke von Fresh Breeze ( http://www.fresh-breeze.de/de/de_start.htm ) mit dem zuverlässigen Monster LC, der Schirm ein Epsilon 6 von Advance ( http://www.advance.ch/EPSILON.654.0.html?&no_cache=1&L=0 ), von dem ich demnächst hier auch einen kleinen Testbericht einstellen werde, vorweg genommen, dieser Schirm hat mich durch und durch überzeugt und wird mich die nächsten Jahre über begleiten dürfen :).

 

Dieses Jahr machten wir wieder einen Urlaub im Zeichen der
Fliegerei und Deutschland Besichtigung.

Geplant war ein Flug ins Saarland mit einer einwöchigen
Wanderung des Saarhundsrück Steig und dann weiter Fliegen bis nach Bremerhafen,
raus gekommen sind wir ,ohne wandern, in Wismar das wir über Ippesheim nach
Hartenstein und weiter über Fürstenwalde und Mellenthin, Rostock erreichten. Die
Etappe nach Rostock musste ich nach 10 Minuten Flug abbrechen da der vorher
gesagte Wind ausblieb und ich kein vorwärts kommen hatte, so fuhren wir über
Stralsund nach Rostock. Aber am Abend konnte ich als kleine Entschädigung  gegen 18 Uhr noch einen 2 Stündigen Flug über
Rostock machen mit Hafen/Strand Warnemünde und da es am nächsten Tag auch
nochmals zum Fliegen war ging’s noch bis Wismar das ich mir dann auch gleich
noch von oben anschauen konnte, aber dann war’s Wetter technisch nicht mehr für
mich zum Fliegen und der Urlaub neigte sich auch langsam dem Ende zu.

Haben auf dieser Tour wieder nette Menschen kennen gelernt,
Freunde gewonnen, Kontakte ausgetauscht, Geschichten gehört und erzählt und bin
auf den angeflogenen Flugplätzen herzlichst willkommen gewesen.

Das Fluggerät wurde wie immer an Tankstellen und Flugplätzen
belieb Äugelt und Fragen an Fragen waren zu beantworten, staunende Gesichter,
lächelnde Blicke.

Habe wieder sehr viel erlebt, zu Luft und zu Land,
Situationen mit Können und Glück gemeistert, viel dazu gelernt was Sicherheit
angeht und warum man gewisse Sachen die man in der Schule lernt auch nicht
machen sollte.

Einfach Klasse waren die 3 Wochen mit meinem Schatz, die zum
Schluss nicht mehr so richtig zur frühen Stunde raus wollte, aber sie hielt
tapfer zu Ihrem „Großen Flieger“ wie
sie selber mich nennt J, schön das es
Sie gibt und vor allem das ich sie bekommen habe
.

Schaut Euch selbst die Bilder ein wenig an, es werden immer
wieder mal ein paar neue eingestellt, muss erst mal die 1,6GB sortieren ,
es gibt keine großen Kommentare dazu, sondern die Bilder sollen für sich selbst
sprechen, aber wer kennt sie nicht die schönen Aussichten und Eindrücke beim
Fliegen.

Es ging vorbei am Schloß Lichtenstein, Hohem Neuffen und der Teck nach Ippesheim.

Rothenburg o.T wurde besichtigt bevor es am nächsten Tag nach…

Hartenstein bei teilweise schlechtesten Bedingungen, die mich an meinem Tun zweifeln liesen, ging. Der Flug war das größte was ich je in meiner Fliegerlaufbahn hatte, ich kam mir vor wie ein früheriger Postflieger, so habe ich noch nie mit der Natur kämpen müssen.

Beim Löscher Frank erfuhr ich das in Mellenthin das dies Jährige Motorschirm Trefffen wäre und so nannten wir das Ziel das zu erreichen wäre in den nächsten 2-3 Tagen. Nach einer eintägigen Pause ging es dann weiter nach Fürstenwalde, der länste Flug auf dieser Tour da der Wind nicht aus Süd West sondern Nord West kam und ich das Ziel nach fast 7 Std erreichte (220 km).

In Fürstenwalde lagen wir den ganzen Tag auf der faulen Haut da wir keinen Bock hatten zu etwas … danach ging es reibungslos nach Mellenthin.

In Mellenthin hatten wir eine schöne Zeit. Schauten uns eine Woche die Insel Usedom an.Als Bergbewohner ist das natürlich eine große Sache.

Der größte Ochse auf der Weide 🙂

Ein Flug nach Greifswald konnte trotz starken Wind, der eigentlich immer da war, durch geführt werden.

Peenemünde-Wolgast

Das tägliche baden in der Ostsee durfte auch nicht fehlen.

Nun noch einige Bilder von der Insel.

aus Polen.

Unser Hund der "Teo"

Frosch

In kürze werde ich noch vielmehr einstellen, ein Besuch lohnt sich.

Tannheim 2008

Tannheim 2008

Es war ein Treffen in Tannheim angesagt. Das Wetter war dem Treffen wohl gesinnt und die Zusammenkunft wurde ein großer Erfolg.

Wie auf den nachfolgenden Bildern zu erkennen ist, kamen einige „PAP-Nasen“ und „Prominenz“ wie Harald Rost (Vorstand DMSV)  sowie einige starke Piloten, anwesend war auch  ein Testpilot, der, glaube ich, den neuen Schirm von Paramania „Aktion GT“ vorführte der jetzt so schnell ist das er nur noch mit Bremsfallschirm gelandet werden kann , auch empfiehlt es sich hier immer eine Tube Voltaren Schmerzgel im Gurtzeug zuhaben denn man muss sich hier anschliessend aktiv ums Fahrwerk kümmern.

Aber gut zusehen das man mit Reflex-Schirmen auch abstürzen kann.

Die  Airmaster Doppelsitzer Triks, die Gunther neu im Programm eingestellt hat,  fanden reges Interesse das den ein oder anderen Käufer bestimmt finden wird auf dem hart umkämpften Markt, mein Fall wäre es nicht, mir hat die ungesicherte Gastposition nicht gefallen, das das überhaupt zugelassen ist wundert mich schon.

Für die die Tannheim nicht kennen, es ist ein Flug Platz im Allgäu dessen Betreiber den Motorschirm Piloten wohlgesinnt ist. Auf dem Platz ist alles da was man braucht. Gaststätte mit fantastischem Essen und nettem Personal, Kinderspielplatz, Campingplatz, Kirche usw.. Flugbetrieb ist an den Wochenenden reichlich aber das stört dem „Moschi“ nicht denn der darf in seinem Revier frei fliegen.

Auch findet regelmäßiges Kunstflugtraining der ansässigen Piloten statt darunter bekannt Größen. So war an diesem Wochenende Maschinen zu sehen wie Jak, Pitts, EA, Suchio, ein 3er Lo 100 Schlepp, Fallschirmspringer, Tandemsprünge für jeder Mann/Frau, Rundflüge, praktische immer was los bei schönem Wetter.

Tannheim ist ein Platz für die ganze Familie.

Da das Wetter mitspielte war es für mich auch wieder ein voller Erfolg und konnte die Anreise mit dem Flyke tätigen und den Rückflug auch sowie am Sonntagmorgen noch einen schönen Rundflug nach Bad Waldsee-Bad Wurzach-Leutkirch-Memmingen-Erolzheim-Ochsenhausen-Tannheim machen, es war ein Wochenende im Zeichen der Fliegerei das es so des öfteren geben sollte und da ich meine Freundin Karin nicht lange überreden musste war unser kleines rollendes Heim auch wieder dabei und die schöne Gewissheit wenn was wäre nicht allein zu sein.

Nun schaut Euch die Bilder an die ich hier, da selbst redend, unkomentiert lasse.