Eine kleine Geschichte

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http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/03/27/eine-kleine-geschichte-sonntagsansichten/#comment-11596

Es war einmal ein Mann, der an einer großen Durchgangsstraße wohnte und heiße Würstchen verkaufte.

Er war schwerhörig und besaß deshalb kein Radio.

Seine Augen schmerzten oft und aus diesem Grunde las er auch keine Zeitungen. Aber er verkaufte gute Würstchen.

Er brachte Tafeln an der Straße an, welche die Passanten auf seine Würstchen aufmerksam machten. Er pries auch selbst seine Würstchen an. Und die Leute kauften bei ihm.            

Seine Bestellungen beim Metzger und beim Bäcker wurden immer umfangreicher. Er kaufte einen größeren Herd, um auch alle Kunden bedienen zu können.

Schließlich ließ er sogar seinen Sohn vom College nach Hause kommen, da er Hilfe brauchte. Aber dann geschah etwas.

Der Sohn sagte zu ihm: “Vater, hast Du nicht gehört, was sie im Radio erzählen? Hast Du keine Zeitung gelesen? Wir befinden uns mitten in einer großen Krise. In Amerika ist die Lage schrecklich, und hier ist es sogar noch schlimmer”

Darauf sagte der Vater: “Mein Sohn hat die höhere Schule besucht, liest Zeitungen und hört Radio. Er muss es ja wissen”

Er kaufte weniger ein, entfernte die Tafeln und machte sich auch nicht mehr die Mühe, an der Straße zu stehen und selbst seine Ware anzupreisen. Und fast über Nacht ging sein Umsatz zurück!

Alsbald wandte sich der Vater an den Sohn und sagte: “Du hattest recht, mein Sohn, wir stecken mitten in einer Krise.

Verfasser unbekannt

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Gruß

Der Honigmann

Quelle:

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Zum Thema Herzinfarkt

Wirklich, er war unentbehrlichL
Überall,wo was geschah
zu dem Wohle der Gemeinde,
er war tätig,er war da.

Schützenfest,Kasinobälle,
Pferderennen,Preisgericht,
Liedertafel,Spitzenproben,
ohne ihn,da ging es nicht.

Ohne ihn war nichts zu machen,
keine Stunde hatt’er frei.
Gestern,als sie ihn begruben,
war er, richtig auch dabei.

                                                                                  (Wilhelm Busch)